Basset Hound

Basset Hound

Basset Hound
 
FCI - Standard Nr.163
Patronat Frankreich
Klassifikation FCI Gruppe 6: Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen; Sektion 1.3: Kleine Laufhunde
Rassenamen Basset Hound (Basset)
Widerristhöhe 33 bis 38 cm
Gewicht Rüden 30-35 kg, Hündinnen 25-28 kg
 

 

 

1. Herkunft und Geschichtliches

Der Basset Hound soll schon in Shakespeares Sommernachtstraum beschrieben worden sein. Er soll von einer alten französischen Rasse, dem Basset d'Artois abstammen. Seine systematische Zucht begann im letzten Jahrhundert:

• 1866 wurde die erste Meute zusammengestellt,
• 1874 die erste Zucht aus Frankreich importiert und bekam dann in England das Merkmal des Bloodhoundkopfes.
• 1883 kam er nach Amerika, wo er noch bis 1916 als fremde Rasse galt.
• 1957 wurde der erste offiziell anerkannte Basset- Wurf in Deutschland gezüchtet. Seitdem erfreut sich die Rasse hierzulande wachsender Populärität. Besonders beliebt ist sie auch in Großbritannien und den USA.

2. Aussehen

• Fellfarben: gewöhnlich dreifarbig oder zitrone/weiß, oder schwarz-weiß-rot
• auffällig lange Ohren, die nicht nur den Eindruck erwecken, der Hund könnte selber drauftreten.

3. Verwendung

Der Basset Hound ist kein sehr schneller Laufhund, doch trotz seiner Trägheit ein eifriger Jäger auf Niederwild mit gutem Geruchssinn.

4. Wesen

Der Basset ist ein manchmal eigensinniger, aber durchweg sanfter und gutmütiger Familienhund, der sich in der Regel schnell integriert und nicht gerne alleine ist. Auch gegenüber anderen Hunden verhält er sich freundlich und spielt gerne. Er ist intelligent und sehr lernfähig. Sein Jagdtrieb kann stärker oder schwächer ausgeprägt sein, was man bei Spaziergängen nicht vergessen sollte.

5. Krankheiten

Aufgrund seines Körperbaus (langer Rücken und kurze Beine) kann es beim Basset - wie auch bei anderen ähnlich gebauten Hunden - zu Bandscheibenproblemen, in schweren Fällen auch zu Lähmungen kommen. Wichtig ist, dass der Hund während der Wachstumsphase nicht überfordert wird; insbesondere sollte vermieden werden, dass er abwärts springt (z. B. Treppensteigen). Er neigt auf Grund seiner langen, hängenden Ohren (praktisch keine Belüftung der Gehörgänge), zu chronischen Ohrentzündungen.


 
Quelle: Sonderband
Wikipedia 2005/2006 

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