Berner Sennenhund

Berner Sennenhund

Berner Sennenhund
 
FCI - Standard Nr._45
Patronat Schweiz
Klassifikation FCI Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer – Molossoide – Schweizer Sennenhunde und andere Rassen; Sektion 3: Schweizer Sennenhunde
Rassenamen Berner Sennenhund
Größe Rüden 64–70_cm, Hündinnen 58–66_cm
Gewicht Rüden um 50_kg, Hündinnen um 40_kg
 

 

 

1. Rassetypen

Von den Schweizer Sennenhunden gibt es vier verschiedene Hunderassen:

• Großer Schweizer Sennenhund
• Appenzeller Sennenhund
• Entlebucher Sennenhund
• Berner Sennenhund

Von diesen erfreut sich vor allem Letztgenannter wachsender Beliebtheit. Dieser, vom Bauernhund zur Rasseschönheit weitergezüchtete Hund, hat trotz dieser Entwicklung bei den meisten Züchtern seine guten und angenehmen Charaktereigenschaften beibehalten.

2. Wesen

Vom Wesen her ist der Berner Sennenhund selbstsicher, gutmütig und freundlich. Er hat einen ausgeprägten Wachtrieb, ohne dabei aggressiv zu sein. Er ist auch heute noch nicht nur ein guter Haus- und Hofhund, sondern auch ein idealer Familienhund. Auch ist er für seine Kinderliebe bekannt. Bei ausreichender Auslastung ist der Berner ohne Bedenken in der Stadt bzw. in der Wohnung zu halten.

3. Steckbrief

Der Schweizer Senn ist ein eher massiger Hund; bei einer Widerristhöhe von bis zu 70 cm kann er 50 kg wiegen.

• Fell: das Haarkleid ist lang und seidig
• Farbe: Grundfarbe des dreifarbigen Fells ist schwarz. Über den Augen, auf der Brust, an den Beinen und an den Becken ist es kräftig braunrot. Weiße Flecken (Abzeichen) trägt er an Kehle, Brust, Kopf, Pfoten und an der Rutenspitze.

Berner Sennenhunde eignen sich nicht für Hundesportarten, die ihnen große Wendigkeit und Schnelligkeit abverlangen (z.B.: Agility). Es bieten sich Zughundearbeit, eine Rettungshundeausbildung, Obedience oder Fährten an. Sie lieben aber lange Spaziergänge und brauchen viel Bewegungsfreiheit. Heißes Wetter macht ihnen aufgrund ihres langen und dichten Fellkleides zu schaffen. Im Winter und bei kühlen oder frostigen Temperaturen fühlen sie sich pudelwohl. Man sollte sie auch nicht als Etagenhund (ohne Fahrstuhl) halten, da bei ihnen, wie bei anderen großen Hunderassen auch, Gelenkprobleme (Hüftgelenks-, Ellenbogendysplasie) auftreten können. Zudem sind Nieren- und Krebserkrankungen ein erhöhtes Risiko.

Berner Sennenhunde werden, ebenso wie viele andere große Hunderassen, selten über zehn Jahre alt.


 
Quelle: Sonderband
Wikipedia 2005/2006 

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