Deerhound
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1. Herkunft und Geschichtliches
Die Rasse des Deerhound ist über tausend Jahre alt und wurde zur Hetzjagd auf Hirsche (deer = Hirsch) gezüchtet, diente im Mittelalter dem schottischen Adel als Begleithund. Ebenso wie der Irische Wolfshund wird der Deerhound auf die großen keltischen Windhunde zurückgehen, auch an der Rekonstruktion des Irischen Wolfshundes ist er beteiligt.
Durch den Einsatz von Schußwaffen verloren die Sichtjäger zwar ihre Aufgabe, nicht aber ihre Beliebtheit. Über die Jahrhunderte änderte sich der Bestand nicht wesentlich. 1892 wurde der Britische Deerhoundclub gegründet der den noch heute gültigen Rassestandard festgelegt hat.
2. Verwendung
Der Deerhound ist ein guter Begleithund, weniger schnell als der Greyhound, aber stärker und widerstandsfähiger.
3. Kurzbeschreibung
• Ohren: klein, hoch angesetzt und in der Ruhe zurückgefaltet. In der Erregung über den Kopf erhoben
• Rute: lang, stark am Ansatz, sich verjüngend und fast bis zum Boden reichend, im Stand vollkommen gerade herabfallend oder aufgebogen
• Haar: dicht, anliegend, zottelig, fühlt sich harsch oder steif an
• Farbe: dunkles Blaugrau, dunkleres und helleres Grau oder gestromt sowie gelb, rotsandfarben oder rotbräunlich mit schwarzer Maske und schwarzen Ohren, Läufen und Rute
Quelle: Sonderband Wikipedia 2005/2006
