Lhasa-Apso
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1. Beschreibung
Der Lhasa-Apso (Lhasaterrier) ist eine seit etwa 2000 Jahren in Tibet bekannte Hunderasse. Sie wurde von Lamas in Klöstern gezüchtet und galt als "Botschafter des Friedens und Glücks". Man nannte sie auch Löwenhunde wegen ihres löwenähnlichen Fells, Lhasa-Apsos galten als Reinkarnation der Lamas, die zum "orientalischen Paradies der Glückseligkeit" keinen Zugang hatten, es waren "heilige Hunde", die die Schätze der Buddhas bewachten. Der Name Lhasa- Apso setzt sich zusammen aus dem Namen der tibetischen Hauptstadt Lhasa ("Platz der Götter") und dem Begriff "Apso", der sich aus "Rapso" ableitet, was tibetisch eine Art zottig-langhaarige Bergziege bedeutet.
1922 brachten sie Forschungsreisende nach Europa und 1934 bekamen sie einen Zuchtstandard.
2. Aussehen
Dieser selbstbewusste, sehr lebhafte und heitere, aber oft auch eigenwillige Hund ist ein guter Begleithund und wird als Luxushund geschätzt.
• Rute: Hoch angesetzt, gut über dem Rücken aber nicht wie ein "Topfhenkel" getragen. Oft am Rutenende mit einem Knick
• Ohren hängend, stark behaart.
• Haar: Langes Deckhaar, schwer, gerade und hart, nicht wollig oder seidig.
• Farbe: Gold, sandfarben, honigfarben, dunkel- grizzle, schieferfarben, rauchgrau, zweifarbig, schwarz, weiß oder braun
Eng verwandt ist der Shih-Tzu, er ist dem Lhasa- Apso sehr ähnlich, aber etwas schwerer und hat einen kürzeren Nasenrücken. Er ist chinesisch-tibetanischer Abstammung und wurde nach dem chinesischen Begriff für "Löwe", "Sheu-Tzeu", genannt. Der Name "Löwenhund" erscheint auch beim Pekinesen.
Quelle: Sonderband Wikipedia 2005/2006
