Magyar Agar
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1. Geschichte der Rasse
Der Magyar Agár ist wohl eine bodenständige Jagdhunderasse. Sein Ursprung ist bis zur Zeit der Eroberung des Landes durch die Magyaren, ein altes Reitervolk, das ursprünglich nomadisierend in den Steppengebieten des Ural zu Hause war, zurückzuverfolgen. Um die Schnelligkeit zu erhöhen wurden im 19. Jahrhundert weitere Windhundrassen mit eingekreuzt. Seit 1966 ist der Magyar Agar als eigenständige ungarische Rasse von der FCI anerkannt.
2. Kurzbeschreibung
• Die Ohren sind recht groß, von dicker Struktur, mittelhoch angesetzt und schmiegen sich als gut getragenes Rosenohr am Hals an. Wird die Aufmerksamkeit des Hundes erregt, werden sie aufgerichtet.
• Haar: Kurz, dicht, rauh, glatt anliegend, im Winter kann sich dichte Unterwolle in beträchtlicher Menge ausbilden
• Farbe: Alle Farben, die auch bei anderen Windhunden vorkommen.Alle Verdünnungen, d.h. Blau und Schokobraun sind nicht erlaubt, ebenso Black and Tan.
• Chararkter: Die Rüden sind i.d.R. aufgeweckt und schwerer zu führen als die weiblichen Hunde dieser Rasse, die als sanft gelten. Dieser Hund ist intelligent, mitunter schwer erziehbar, aber berechenbar und sehr kinderlieb. Die Rasse braucht zwar wie alle Windhunde viel Auslauf, aber auch genausoviel Ruhe und Schlaf.
3. Verwendung
früher: vom Pferd aus geführter Jagd- und Hetzhund
heute: Begleithund, Rennen, Jagdhund der offenen Flächen
Quelle: Sonderband Wikipedia 2005/2006
