Malteser
|
||||||||||||||||||||||
1. Herkunft
Phönizische Kaufleute haben die Ahnen dieser Rasse vermutlich vor über 2000 Jahren von Ägypten her im Mittelmeerraum verbreitet. Im Grabmal von Pharao Ramses II. (1301 bis 1225 v. Chr.) wurden Statuetten aus Naturstein gefunden, die dem heutigen Malteser bereits ähnelten. Der Name geht vermutlich nicht auf die Insel Malta zurück, sondern auf die Insel Mljet (im Altertum Melitäa). Malta war aber sehr wohl maßgebend am heutigen Erscheinungsbild dieses Hundes. Von Malta über Großbritannien verbreitete sich dieser Hundetyp über die Welt. Allerdings besaßen diese Hunde noch wenig von der Eleganz der heutigen Malteser. Es wird angenommen, dass der Malteser eine der ursprünglichen französischen Kleinhunderassen und eng verwandt mit dem Bichon Frisé, dem Bologneser, dem Havaneser, sowie dem Coton de Tulear und dem Löwchen ist. Zu früheren Zeiten war diese Rasse auch unter den folgenden Bezeichnungen bekannt: Hund des antiken Malta, Melitea Hund, Sanfter Spaniel, Comforter, Schockhund oder Malteser Löwenhund.
2. Aussehen
• Haarkleid: lang, gerade, von seidiger Struktur, fast bis zum Boden reichend, ohne Unterwolle
• Farbe: reinweiß, eine blasse Elfenbeintönung ist zulässig
3. Verwendung und Wesen
Der Malteser ist der früheste Schoßhund, der schon die Athenerinnen begeisterte, in der Renaissance war er der Lieblingshund der Madame Pompadour.
Der Malteser ist ein ruhiger, besonders angenehmer Begleithund, doch auch intelligent und wachsam.
Quelle: Sonderband Wikipedia 2005/2006
