Mops
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1. Herkunft
Der Mops stammt aus dem Kaiserreich China, wo er vor mehr als 2000 Jahren aus doggenähnlichen Hunden herausgezüchtet wurde, ein naher Verwandter ist der chinesische Pai. Trotz seiner geringen Größe wird er zu den Molossern gezählt. Im 16. Jahrhundert kamen seine Vorfahren mit der Ostindischen Gesellschaft in die Niederlande. Von dort breitete er sich in den Salons der Damen aus, wo er um 1900 von dem Pekinesen abgelöst wurde. Ab 1918 kam es zu einem neuem Aufschwung seiner Rasse.
2. Wesen
Dieser robuste, kompakte Hund ist ein angenehmer Begleithund; er ist intelligent und verspielt. Er ist ein außergewöhnlicher Familienhund und immer für ein Späßchen zu haben - ein lustiger kleiner "Köter" eben, der manchmal bellt, oft jault und immer gut drauf ist.
3. Aussehen
Der Mops hat glattes, kurzes und weich-glänzendes Haar in den Farben einfarbig schwarz, silbergrau, verschiedene Nuancen beige (von weißgelb bis gelbbraun), Grundfarbe in deutlichem Kontrast zu Abzeichen. Die Abzeichen am Kopf, die Maske, Stirnflecke und Muttermale an den Backen sind deutlich abgegrenzt und so schwarz wie möglich. Er hat einen leichten Vorbiss, das heißt, der Unterkiefer steht etwas vor. Die kleinen Ohren fallen nach vorne und bilden ein sogenanntes Knopfohr, aber auch Rosenohren sind erlaubt. Idealgewicht laut FCI: 6,3 bis 8,1 kg
4. Gesundheit
Der Mops ist eine brachiocephale Rasse, das heisst, er hat einen rundlichen Kopf und eine kurze Schnauze mit leicht hervorstehenden Augen. Deshalb kann es zu Problemen mit der Atmung und Verletzungen der Cornea kommen. Die Pug-Dog-Enzephalitis ist eine rassespezifische entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems, die insbesondere beim Mops in etwa 1 % der Fälle vorkommt Diss..
5. Historische Bilder und Gemälde vom Mops
Den Mops in seiner historischen Form kann man auf Gemälden des Malers William Hogarth bewundern. In Brehms Tierleben von 1927 wird die ursprüngliche Kopfform besonders deutlich.
Quelle: Sonderband Wikipedia 2005/2006
